Indikatoren

Indikatoren (lateinisch "indicare": „anzeigen“) sind Hilfsmittel, die gewisse Informationen anzeigen sollen. Sie gestatten die Verfolgung von Abläufen, indem sie das Erreichen oder Verlassen bestimmter Zustände anzeigen.

Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren können in drei Kategorien gegliedert werden (Haberl 1999):

  1. Pressures: Indikatoren für potentiell umweltbelastende, gesellschaftliche Eingriffe in die natürliche Umwelt, z.B. CO2-Emissionen.
  2. States: Indikatoren für den Zustand der natürlichen Umwelt (z.B. die Weltdurchschnittstemperatur)
  3. Responses: Umweltpolitische Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltzustands bzw. zur Berminder der Pressures (z.B. CO2-Aufnahme aus der Atmosphäre durch Senken oder Reduktion der CO2-Emissionen).

Quelle: Haberl, H. (1999): Nachhaltigkeitsindikatoren für den Engergiebereich: Ansätze für strategische Umweltinformationen. In: Umweltindikatoren für Österreich. Tagungsberichte Bd. 25, Umweltbundesamt Wien: S-147.

2010-Biodiversitäts-Indikatoren

2006 legte die Europäische Kommission den EU-Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen zur Eindämmung des Verlustes der biologischen Vielfalt vor. 

Der Aktionsplan ist sowohl auf Gemeinschaftsebene als auch von den einzelnen Mitgliedstaaten umzusetzen.  Er dient den Mitgliedstaaten als Grundlage die Überarbeitung ihrer nationalen Strategien und Aktionspläne. 

Der EU-Aktionsplan sieht die jährliche Evaluierung vor. Um nachweisen zu können, inwieweit die Ziele der Strategie erreicht werden, wurden 26 Indakatoren festgelegt. Diese wurden von den EU-Mitgliedstaaten im Projekt Streamlining European 2010 Biodiversity Indicators (SEBI 2010) erarbeitet.

Letzte Änderung: 04.02.2009