
Österreich weist trotz seiner relativ geringen Größe von 83.858 km2 durch das Zusammentreffen der alpinen, kontinentalen und pannonischen biogeographischen Region eine hohe landschaftliche Vielfalt auf.
Mit 32% Flächenanteil besitzt Österreich den größten Anteil aller Alpenstaaten am Alpenbogen. Der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, ist 3.798 m hoch und liegt in den Zentralalpen. Die Donau ist der bedeutendste Fluss. Sie durchfließt das Land auf einer Länge von rund 350 km. Österreich ist eines der waldreichsten Länder Europas (47% der Gesamtfläche).
Österreich hat Anteil an allen geomorphologischen Einheiten des europäischen Kontinents, den Hochgebirgen, den Mittelgebirgen und den Tiefländern. Das Land gliedert sich in folgende Großlandschaften: Die Alpen, die Böhmische Masse sowie die Vorländer und die außeralpinen Becken. Die Alpen nehmen ca. 60% der Landesfläche ein.
Die Höhenstufen Österreichs reichen vom alpinen Hochgebirge bis zur pannonischen Tiefebene in Ostösterreich. Durch die Winde aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen fallen die meisten Niederschläge an nord- bis nordwestschauenden Bergflanken sowie im Kammbereich der Gebirge. Die Niederschläge können dort bis zu 2.500mm pro Jahr erreichen. Im östlichen Bundesgebiet erreichen die Niederschläge kaum 500mm pro Jahr.
Die landschaftliche Vielfalt Österreichs sowie das breite Spektrum der Klimagradienten ermöglichen eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen und eine hohe Anzahl an Tier- und Pflanzenarten.